Tobias-Materna.de | Ball im Savoy
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Ball im Savoy

Operette

von Paul Abraham

Spielstätte

Landestheater Coburg

Premiere

20. November 2015

Inszenierung

Tobias Materna

Musikalische Leitung

Roland Fister

Bühnenbild

Jan Hendrik Neidert

Kostüme

Lorena Diaz

Choreografie

Tara Yipp

Dramaturgie

Renate Liedke

Category
Landestheater Coburg
About This Project

Das wichtigste Requisit einer formidablen Operette: das Telegramm! In Paul Abrahams durchgeknalltem Revue-Feuerwerk bringen gleich zwei Telegramme die Spaßgesellschaft in Wallung. Telegramm 1: Tangolita erinnert den frisch, aber leider nicht mit ihr verheirateten Aristide daran, dass sie noch ein Gala-Diner bei ihm gut hat. Schließlich verzichtete sie auf den üblichen Scheck, als er sie abservierte. Heute möchte sie dinieren – im Savoy. Telegramm 2: Ein Komponist namens „Pasodoble“ lädt Aristide zu einer wichtigen Uraufführung ein – natürlich heute Abend, natürlich: im Savoy.

Die wahre Absenderin dieser Zeilen: Jazz-Komponistin Daisy Darlington, Alibi-Lieferantin für Aristide und beste Freundin von – richtig! – Aristides jung vermählter Braut Madeleine. Was so beginnt, geht noch verrückter weiter.

Der „Ball im Savoy“ feierte seine Uraufführung am 23. Dezember 1932 als letztes großes Kulturereignis der Weimarer Republik im Großen Berliner Schauspielhaus. Hier war 1930 das berühmte „Weiße Rössl“ über die Bühne galoppiert, doch „Ball im Savoy“ ist für das Berlin dieser Zeit noch verrückter, noch mehr Jazz und noch mehr Frivolität – der Stoff, aus dem die ganz großen Erfolge sind. Und noch bevor Berlin das letzte Weihnachten als Hauptstadt einer vergnügten Republik feiert, rattern die Telegramm-Empfänger die Nachricht vom Triumph der neuen Abraham-Operette in alle Zeitungsredaktionen.

 

PRESSESTIMMEN
“Nicht verstaubt oder altmodisch (…) sondern abgefahren, schräg und schrill veranstaltet Regisseur Tobias Materna den ‚Ball im Savoy‘.”
Neue Presse, 26. Oktober 2015

 

“Tobias Maternas Regie spielt genüsslich mit nostalgischem Flair, ohne freilich altmodisch zu wirken.”
Coburger Tageblatt, 26. Oktober 2015