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Endstation Sehnsucht

About This Project

Endstation Sehnsucht

Oper von André Previn nach dem Schauspiel von Tennessee Williams

EIN INTENSIVES WECHSELBAD DER GEFÜHLE

Die wohlhabende Blanche muss erleben, wie ihr Familienbesitz versteigert wird und sie bald darauf auch ihren Job als Lehrerin verliert. Bei ihrer schwangeren Schwester Stella und deren Ehemann Stanley kann sie schließlich unterkommen. Sie flüchtet sich in Tagträume, Notlügen und Alkohol vor der Realität. Es geht ihr wieder besser, als sie Stanleys Freund Mitch kennen lernt und sich verliebt. Doch in den beengten Verhältnissen der kleinen Wohnung spitzt sich die Situation dramatisch zu. Bei einem Streit wird Stanley seiner Frau gegenüber handgreiflich. Als er dann Details aus Blanches Vergangenheit erfährt, hat er das Mittel in der Hand, auch sie zu zerstören.

Tennessee Williams´ Drama „A streetcar named desire“ (1947) ist die Vorlage für diese Sozialstudie. Die Verfilmung aus dem Jahr 1951 gewann vier Oscars. Marlon Brando setzte mit seinem coolen und zugleich animalischen Stanley unerreichte Maßstäbe. 1998 wurde die gleichnamige Oper uraufgeführt. In filmmusikalischer Dichte verbindet André Previn (*1929) spätromantische Orchesterklänge sowie treibende Südstaatenrhythmen mit Elementen des Jazz und Blues.

Musikalische Leitung — Tobias Leppert
Inszenierung — Tobias Materna

Solisten des Theaters Pforzheim 
Badische Philharmonie Pforzheim

 

Premiere am 10. Februar 2018

Oper in drei Akten

von André Previn

Literarische Vorlage

Tennessee Williams

Uraufführung

19.09.1998, San Francisco Opera

Spielstätte

Inszenierung

Tobias Materna

Category
Theater Pforzheim